Herzlich Willkommen auf den Seiten des

Fördervereins Kissinger Sommers.

 

Wir heißen Sie herzlich willkommen und laden Sie ein, sich einen Überblick über die Historie,aktuelle Ereignisse und auch die Zukunft des Fördervereins zu verschaffen.Als Mitglied des Fördervereins haben Sie die Möglichkeit, Ihre persönlichen Konzertkarten bereits vor dem offiziellen Kartenvorverkauf zu bestellen. Die starke Nachfrage und ausverkaufte Veranstaltungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass dies ein großer Vorteil für unsere Mitglieder ist. Das Kontingent für die Vorbuchung der Fördervereinsmitglieder ist auf 70% der Gesamtkarten je Konzert, durch die Stadt Bad Kissingen begrenzt.

 

In Kürze Beginnt der Kissinger Sommer 21.6. - 21.7.2024

In wenigen Tagen ist es so weit: Mit großer Vorfreude und Begeisterung startet der Kissinger Sommer in seine 38. Saison. »Ich hab noch einen Koffer …« lautet das Thema des diesjährigen Festivals, dem dritten von Intendant Alexander Steinbeis, das vom 21. Juni bis 21. Juli 2024 stattfindet. Im Zentrum des Festivalprogramms steht Berlin – die Hauptstadt, Musikstadt, Kultur- und Unterhaltungsstadt, deren Bewohner seit dem 19. Jahrhundert gern nach Bad Kissingen pilgerten, um dort Erholung und Genesung zu finden. Aber auch Berlin selbst war und ist ein Sehnsuchtsort, nicht nur für die Ikonen Marlene Dietrich und Hildegard Knef, deren gleichnamiges Lied dem Festival sein Motto gab.

Mit über 60 Veranstaltungen erwartet die Besucher ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Musikerlebnis. Mehr Informationen zum diesjährigen Festival finden Sie in unserer Pressemeldung

 

 

Einladung Sommerempfang des Fördervereins Kissinger Sommer am 20.07.2024

Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins Kissinger Sommer,

der Kissinger Sommer 2024 nähert sich raschen Schrittes. Wir freuen uns, Sie in Bälde bei den Veranstaltungen von„Ich hab‘ noch einen Koffer in …“ persönlich zu sehen und zu begrüßen!

In diesem Jahr unterstützt der Förderverein als Sponsor folgende vier Konzerte des Festivals: BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo am 22. Juni, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski am 7. Juli, Konzerthausorchester Berlin unter Joana Mallwitz am 13. Juli und Bamberger Symphoniker unter Krzysztof Urbański am 20. Juli. Außerdem vergeben wir erneut den mit 5.000€ dotierten Luitpoldpreis. Der traditionelle Jahresempfang des Fördervereins wird im Anschluss an den Konzertabend des 20. Juli stattfinden.

 

Einladung

nach dem Konzert der Bamberger Symphoniker laden wir

am Samstag, den 20. Juli 2024 zum

Sommerempfang des Fördervereins Kissinger Sommer

ins Kurgarten Café.

 

Die Einladung gilt für zwei Personen, und ist bitte beim Einlass vorzuzeigen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme am Empfang unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an. Konzertkarten können noch erworben werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Der Vorstand.

 

 

Pressebericht vom 15.05.2024

»GESUND MIT MUSIK«

2024 – DAS MUSIKVERMITTLUNGS-PROJEKT DES KISSINGER SOMMERS GEHT IN SEINE DRITTE RUNDE

Bereits zum dritten Mal bringt der Kissinger Sommer mit seinem Projekt »Gesund mit Musik« das analoge Konzerterlebnis auf digitale Weise zu den Menschen, die selbst nicht oder nicht mehr ins Konzert kommen können. Das Festival bedankt sich für die großzügige Unterstützung bei der Gerlind und Ernst Denert-Stiftung, der Beisheim Stiftung und dem Bundesministerium für Gesundheit.

Der demografische Wandel und die Alterung der Gesellschaft rücken mehr und mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Zahl alter oder kranker Menschen nimmt zu. Doch gerade im Kulturleben fehlt es noch immer an Angeboten für diese Zielgruppe und ihre ganz besonderen Bedürfnisse. Die Partizipation am Kultur- und Konzertleben bleibt vielen, die ihre gewohnte Umgebung nicht mehr verlassen können, oft verwehrt. Der Zugang zu Livestreams und Ondemand-Videos ist ihnen mangels Erfahrung oder technischer Ausstattung oft nicht möglich.

An diesem Punkt setzt die Förderinitiative »Gesund mit Musik« an, die der Kissinger Sommer 2022 ins Leben gerufen hat. Hochkarätige Konzerte des Internationalen Klassikfestivals werden dabei in hoher Qualität per Livestream in zahlreiche Partnereinrichtungen aus dem Gesundheitssektor übertragen und vor Ort mit individuellen Rahmenprogrammen begleitet. Dazu gehören Lesungen, Vorträge, Tanzvorführungen, kulinarische Entdeckungsreisen oder gemeinsames Musizieren. Diese Zusatzangebote erweitern nicht nur den Musikgenuss durch eine sinnliche, zum Teil interaktive Ebene, sondern sprechen mit einem niedrigschwelligen Einstiegsangebot auch neue Zielgruppen an, die sich sonst vielleicht nicht vor einem Livestream mit klassischer Musik versammelt hätten. Gemeinsames Kulturerleben steht hier im Mittelpunkt, und große Kunst zeigt große Wirkung. »Kein Mensch würde zu Hause am Bildschirm applaudieren«, so berichtete eine Klinikleiterin, »aber hier war es offensichtlich ein Bedürfnis ...«.

Der Kissinger Sommer setzt in Zusammenarbeit mit seinen Partnern eine Form der Musikvermittlung um, die einladend und barrierefrei angelegt ist und einem teils neuen Publikum auf digitalem Weg das bislang nur analoge Konzertvergnügen zugänglich macht. Mit dem immensen positiven Feedback und dem großen Erfolg des Projekts ist auch das Partnernetzwerk gewachsen, das inzwischen Diakonische Werke, sozialpsychiatrische Einrichtungen, Seniorenwohnanlagen, Reha-, Burnout- und Unikliniken sowie zahlreichen Krankenhäusern im gesamten Bundesgebiet umfasst – von Itzehoe bis ins Chiemgau, von Mühlheim bis nach Berlin. Neue Partner sind dabei herzlich willkommen.

Auf dieser breiten Basis wird das Projekt »Gesund mit Musik« auch während des Festivalsommers 2024 fortgesetzt. Übertragen werden diesmal vier Konzerte:

So 23.6. Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Tugan Sokhiev, Jean-Frédéric Neuburger – Klavier, mit Werken von Clara Schumann und Anton Bruckner

Fr 28.6. Bamberger Symphoniker, Edward Gardner, Veronika Eberle – Violine, mit Werken von Anton Webern, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms

Sa 29.6. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Jérémie Rhorer, Mihály Berecz – Klavier, mit Werken von Paul Hindemith, Ludwig van Beethoven und Pjotr Tschaikowsky

Sa 6.7. Berliner Barock Solisten, Christian Tetzlaff – Violine und Leitung, Marie Tetzlaff – Oboe, mit Werken von Johann Sebastian Bach und Carl Philip Emanuel Bach

Das Projekt »Gesund mit Musik« im Festivaljahr 2024 wird durch die Gerlind und Ernst Denert-Stiftung, die Beisheim Stiftung und das Bundesministerium für Gesundheit ermöglicht. Der Kissinger Sommer dankt diesen Institutionen für ihre großzügige Unterstützung.

Zitate

Alexander Steinbeis, Intendant Kissinger Sommer

»Aus dem Experiment ist ein Erfolgskonzept geworden! Ich freue mich sehr, dass wir nun bereits zum dritten Mal mit ›Gesund mit Musik‹ das großartige Erlebnis unserer sommerlichen Festivalkonzerte zu den Menschen bringen können, die aus gesundheitlichen Gründen nicht oder nicht mehr ins Konzert gehen können. Das positive Feedback unserer zahlreichen Projektpartner hat uns darin bestärkt, ›Gesund mit Musik‹ fortzuführen und ein weiteres Mal ein ganz besonderes Paket aus Musikvermittlung, Kissingen-Erlebnis und Weltklassemusik zu schnüren.«

Dr. Dirk Vogel, Oberbürgermeister Bad Kissingen:

»Bad Kissingen ist Deutschlands bekanntester Kurort und mit seinen 17 Rehakliniken, Laboren, Medizintechnikunternehmen und dem Zentrum für Telemedizin ein bedeutender Gesundheitsstandort, bei den die Genesung vor Ort und die Zukunft der Medizin gleichermaßen eine bedeutende Rolle spielen. Der »Kissinger Sommer«, das kulturelle Aushängeschild unserer Welterbestadt, passt mit seinem Projekt ›Gesund mit Musik‹ perfekt in das analoge wie digitale Portfolio Bad Kissingens.«

Dr. Ernst Denert, Gerlind und Ernst Denert-Stiftung

»Wir, meine Frau und ich, lieben Musik, klassische und auch Jazz. Musik ist schön; dass sie auch heilsam sein kann, hat mir Hermann Rauhe schon vor Jahren bewusst gemacht. Zum Glück sind wir trotz unseres fortgeschrittenen Alters noch fähig, in Konzerte zu gehen, nicht nur hier in München, sondern auch in Salzburg, Bamberg und in Kürze erstmals beim Kissinger Sommer. Umso mehr freut es mich, dazu beitragen zu können, dass einige der Kissinger Konzerte live bertragen werden in Einrichtungen für Menschen, die Konzerte nicht mehr besuchen können.«

Max Wagner, Geschäftsführer der Beisheim Stiftung

»›Gesund mit Musik‹ passt perfekt zu uns, weil das Projekt zwei Bereiche, die der Stiftung ein Anliegen sind, miteinander verbindet. Wir setzen uns dafür ein, das gesellschaftliche Zusammenleben durch Kunst und Kultur zu fördern und unterstützen deshalb Angebote, die Menschen Zugänge zur Kultur eröffnen. Und wir unterstützen Projekte, die die mentale Gesundheit und damit Wohlbefinden, Selbstbewusstsein, Beziehungsfähigkeit und Alltagsbewältigung stärken. Musik kann dazu einen großen Beitrag leisten.«

Sabine Dittmar, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit

» Die Erkenntnis, dass Musik positive Effekte bei Gesundungs- und Genesungsprozessen haben kann, setzt sich mehr und mehr durch. Musik kann die Lebensqualität derjenigen steigern, die gerade besonders mit den Herausforderungen des Lebens zu kämpfen haben. ›Gesund mit Musik‹ des Kissinger Sommers ist ein tolles Projekt, das wir als Gesundheitsministerium gerne erneut unterstützen.«

Dorothee Bär, MdB, Kuratoriumsvorsitzende Kissinger Sommer

»Es freut mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, neben erneut dem Bundesministerium für Gesundheit in Berlin, auch die Prof. Otto Beisheim Stiftung und vor allem die Gerlind & Ernst Denert-Stiftung für Gesund mit Musik zu gewinnen, die uns eine Unterstützung für insgesamt drei Jahre zugesagt hat. Der Traum, aus einer einmaligen Initiative ein langfristiges Förderprogramm zu entwickeln und für teilnehmende Einrichtungen, Patienten und Pflegebedürftige eine bessere Planungsperspektive zu ermöglichen, wird Realität.« 

D O K U M E N T A T I O N : Informationen zum Projekt »Gesund mit Musik«, zu den übertragenen Konzerten, den Rahmenprogrammen vor Ort, den Kooperationspartnern sowie ein Rückblick 2023 werden in wenigen Wochen auf der Projektwebsite https://www.gesund-mit-musik.de/ veröffentlicht.

 

 

Pressebericht vom 16.01.2024

Der Kissinger Sommer präsentiert das Programm des Festivals 2024

Am 16. Januar stellten der Kissinger Sommer und sein Intendant Alexander Steinbeis im Rahmen einer Präsentation in der Berliner »Bar jeder Vernunft« das Programm des Festivals 2024 vor, das vom 21.6. bis 21.7. stattfindet.

Eine Pressekonferenz des Kissinger Sommers in Berlin? Der Ort ist natürlich nicht zufällig gewählt, denn die Spreemetropole spielt eine gewichtige Rolle beim 38. Internationalen Musikfestival. Aufregende, vielfältige und hochkarätige Konzertprogramme, zahlreiche Gastspiele von Weltklasseorchestern und herausragende Künstlerinnen und Künstler versprechen auch diesmal ein Festivalerlebnis ersten Ranges im großartigen Ambiente der Kissinger Konzertsäle.

»Ich hab’ noch einen Koffer in … «

Nach den Sehnsuchtsorten des Südens, die der Kissinger Sommer im vergangenen Jahr musikalisch besuchte, steht nun Berlin im Zentrum des Festivals – die Hauptstadt, Musikstadt, Kultur- und Unterhaltungsstadt, deren Bewohner seit dem 19. Jahrhundert gern nach Bad Kissingen pilgerten, um dort Erholung und Genesung zu finden. Der Maler Adolph von Menzel und der Schriftsteller Theodor Fontane gehörten ebenso dazu wie Kaiserin Auguste Victoria oder Reichskanzler Otto von Bismarck, der ganze 15 Mal seinen Regierungssitz für vier Wochen »zum Abspecken« nach Kissingen verlegte.

Auch Berlin war und ist ein Sehnsuchtsort, nicht nur für die Ikonen Marlene Dietrich und Hildegard Knef, deren Lied »Ich hab’ noch einen Koffer in …« dem Festival 2024 sein Motto gab. Die Stadt mit ihrer wechselhaften Geschichte präsentiert sich hier mit einem grandiosen Musikpanorama, das die brillante Unterhaltungskultur ebenso umspannt wie die ganz große Kunst – von der Miniatur der Kabarettchansons bis zur Operette und Symphonie. Berlin übt bis heute eine enorme Anziehungskraft auf Künstlerinnen und Künstler von Weltrang aus, und viele von Ihnen sind diesmal zu Gast beim Kissinger Sommer, dazu gleich drei Orchester, zwei Chöre, zwei Opernhäuser und zahlreiche Ensembles aus der Metropole. Komponisten wie C.P.E. Bach, Busoni oder Mendelssohn, die in Berlin lebten und wirkten, finden sich ebenso auf den Programmen wie diejenigen, die nur berufliche Beziehungen zur Hauptstadt pflegten, darunter Brahms und Bruckner, Wagner und Strauss, Hindemith oder Schönberg.

Orchesterkonzerte im Max-Littmann-Saal

Mit einer festlichen Konzertgala rund um Mendelssohns »Ein Sommernachtstraum« eröffnet das BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo das Festival – mit der Schauspielerin Martina Gedeck als Erzählerin. Dirigent und Orchester sind zudem mit der großartigen Vilde Frang und Elgars Violinkonzert sowie Beethovens Sechster zu erleben. Zweimal lassen auch die Bamberger Symphoniker von sich hören: Unter Edward Gardner mit Brahms’ Vierter und Mendelssohns Violinkonzert mit Veronika Eberle, unter .U]\V]WRI8UEDĄVNL mit Mendelssohns Vierter und Schumanns Cellokonzert mit Kian Soltani. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Sir Simon Rattle bringen Brahms’s Zweite und Wagners »Walküre« – mit Anja Kampe und Michael Volle – zusammen, die Münchner Philharmoniker unter Paolo Bortolameolli brennen mit dem Ensemble Los Pitutos ein lateinamerikanisches Feuerwerk ab. Der Schwerpunkt Berlin bringt auch zahlreiche Hauptstadtklangkörper nach Bad Kissingen: Mit Anton Bruckners »Romantischer« Vierter reisen das Deutsche Symphonie-Orchester unter Tugan Sokhiev, mit der Siebten das Rundfunk-Sinfonieorchester unter Vladimir Jurowski an. Joana Mallwitz dirigiert ihr Konzerthausorchester bei Ives und Beethovens »Eroica«, Stargeiger Christian Tetzlaff erkundet mit den Berliner Barock Solisten und der Oboistin Marie Tetzlaff zwei Generationen Bach, und die Kammerakademie Potsdam inszeniert ein spannendes Gespräch zwischen preußischer Musik des 18. Jahrhunderts und der Wiener Klassik. Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra bringt seine »Symphony of Change« aus Rekomposition, Performance und Improvisation auf die Bühne, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Jérémie Rhorer haben Tschaikowskys »Pathétique« und Hindemiths »Amor und Psyche« im Gepäck. Mit Gipfelwerken wie Mendelssohns »Hebriden«-Ouvertüre und Mozarts »Jupiter«-Symphonie beschließen Trevor Pinnock und das Mozarteumorchester Salzburg das Festival schließlich auf geradezu olympische Weise.

Tastenspiele

laviermusik und ihre Interpreten spielen auch beim Kissinger Sommer 2024 eine bedeutende Rolle. Die famose Hélène Grimaud widmet sich Bach, Beethoven, Brahms und Busoni, Grigory Sokolov wird das Publikum seines Klavierabends erst kurzfristig mit dem Programm überraschen. Jean-Frédéric Neuburger bringt mit Clara Schumanns Klavierkonzert eine absolute Rarität auf die Bühne, Martin Helmchen ist mit Mozart zu hören, Lucas und Arthur Jussen spielen Mendelssohns Konzert für zwei Klaviere, Jan Lisiecki Beethovens Erstes und Mihály Berecz, der Gewinner des letztjährigen KlavierOlymps, Beethovens Drittes Klavierkonzert. Die Wettbewerbsteilnehmerinnen Martina Consonni und Mirabelle Kajenjeri geben gemeinsam ein Nachmittagskonzert und das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen erkundet Schuberts Musik für vier Hände

Kammermusik und mehr

Hochkarätig sind auch die Kammermusikprogramme des Festivals besetzt. Die Klarinettistin Sabine Meyer ist eine treue Weggefährtin des Kissinger Sommers. Mit dem Bratischsten Nils Mönkemeyer und dem Pianisten William Youn widmet sie sich diesmal dem Spannungsfeld zwischen Romantik, Volksmusik und brillanter Klangkunst. Ein Gipfeltreffen der Stars verspricht auch das Klaviertrio aus Julia Fischer, Daniel Müller-Schott und Yulianna Avdeeva. Die Cellistin Raphaela Gromes und der Pianist Julian Riem präsentieren Poetisches und Unvergessliches von Komponistinnen, die Geigerin Bomsori Kim und der Pianist 5DIDĂ%OHFKDF] Violinsonaten von Beethoven bis Szymanowski. Das Fauré Quartett interpretiert Klavierquartette von Schumann und den Mendelssohn-Geschwistern, das Simply Quartet und der Pianist Lukas Sternath haben Haydn, Brahms und Schönberg auf dem Notenpult. Timothy Ridout und Federico Colli widmen sich Werken für Bratsche und Klavier, und der Mandolinen-Virtuose Avi Avital unternimmt mit der Akkordeonistin Ksenija Sidorova eine Open-Air-Reise vom Barock bis in die Gegenwart.

Diven, Chanson und Operette

Prominent besetzt, ist die große wie großartige Kleinkunstszene der Hauptstadt beim Kissinger Sommer ebenso zu Gast wie die leichte Muse im eleganten Gewand: Ein absolutes Highlight ist Barrie Koskys Inszenierung von Oscar Strauß’ Operette »Eine Frau, die weiß, was sie will!« – gesungen und gespielt von Dagmar Manzel, Max Hopp und dem Orchester der Komischen Oper Berlin. Katharine Mehrling bringt an dessen Seite Lieder aus der Berliner Zeit Kurt Weills auf die Bühne. Der Chansonier Tim Fischer sucht das Glück in Liedern von Jacques Brel über Georgette Dee bis Thomas Pigor, Désirée Nick, glamouröses Multitalent und »die letzte lebende Diseuse«, widmet sich den Grandes Dames des Kabaretts und tritt ein paar Tage später auch noch als rezitierende Tänzerin in Erscheinung. »Berlin, Du coole Sau« ist eine rasante Revue mit den Sängerinnen Sharon Brauner und Meta Hüper, Travestiekünstler Ades Zabel und dem Capital Dance Orchestra überschrieben. Und das phänomenale Moka Efti Orchestra lässt schließlich das gleichnamige Tanzlokal aus der Erfolgsserie »Babylon Berlin« musikalisch wieder auferstehen.

Tanz und Literatur

Eine Tanzmatinée gab es noch nie beim Kissiner Sommer: Einen »Rückblick« der Sonderklasse bringt der Choreograph Andreas Heise mit seinem Ensemble, drei Instrumenten und der tanzenden Erzählerin Desirée Nick auf die Bühne. Der Schauspieler Thomas Thieme liest aus Biographien, Memoiren und Briefwechseln von Otto von Bismarck.

Vokalmusik und Geistliches

Lieder und Balladen von Schubert, Wolf und Carl Loewe präsentieren der Bariton Konstantin Krimmel und sein Klavierbegleiter Ammiel Bushakevitz. Die »Kissinger LiederWerkstatt« setzt mit zwei Konzerten die 2006 begründete Tradition der Gegenüberstellung beliebter Kunstlieder mit Auftragswerken, diesmal von Marta Gentilucci, Christian Jost, Daria Pavlotskaya, Steffen Schleiermacher, Manfred Trojahn und Ying Wang fort. Mit dem Rundfunkchor Berlin kehrt eines der besten Vokalensembles der Welt mit Rossinis »Petite Messe solennelle« zum Kissinger Sommer zurück. Der RIAS Kammerchor stellt Renaissance-Messen in den Kontext heutiger und damaliger Zeitgenossen, und die Damen der BBC Singers stehen ihrem Orchester zur Seite. Zwei Konzertgottesdienste mit lokalen Ensembles begleiten erneut das Festival. Auf dem Programm stehen diesmal C.P.E. Bachs Magnificat und Haydns »Theresienmesse«

Kino, Jazz und Open Air

Auf den Spuren George Gershwins wandelt die famose BigBand der Deutschen Oper Berlin open air im Innenhof des Luitpoldbades. Hochkarätigen Musikgenuss zur Mittagszeit verspricht das Trio um den Vibraphonisten Oli Bot mit einer jazzigen Abenteuerreise durch die Musikgeschichte, ebenso wie das Frank Dupree Trio, das mit Werken von Weill, Kapustin und Gershwin dem Jazz von New York über Moskau bis nach Berlin folgt. Die hauptstädtische »Sinfonie der Großstadt« hat der Regisseur Walter Ruttmann 1927 auf die Leinwand gebannt; der legendäre Stummfilm ist mit der originalen Salonorchestermusik mit der Staatsbad Philharmonie Kissingen zu erleben.

Konzerte für alle, Konzerte zum Mitmachen

Auch 2024 stimmen wieder Mitglieder der gastierenden Orchester und Chöre sowie Kissinger Ensembles in zehn Prélude-Konzerten auf die Wochenendkonzerte ein. Sie finden jeweils am Freitag und Samstag um 18 Uhr auf verschiedenen Plätzen Bad Kissingens statt und bieten einen kostenfreien, entspannten und niedrigschwelligen Freiluftauftakt zu den Festivalabenden. Hier wird die Stadt zur Bühne, und ganz Bad Kissingen ist willkommen. Das gilt auch für den Kissinger »Symphonic Mob«, bei dem alle Musikbegeisterten, Amateurmusikerinnen und -sänger herzlich eingeladen sind, gemeinsam mit Dirigent Sakari Oramo und dem BBC Symphony Orchestra Highlights von Brahms, Grieg, Prokofjew und Wagner zu musizieren.

Angebote für Kinder und Jugendliche

Unverzichtbarer Gast des Festivals ist inzwischen die Puppenphilharmonie Berlin geworden, die mit ihren Programmen kleine und große Musikfreunde gleichermaßen begeistert. »Der gute Ton« verbindet zauberhaftes Puppenspiel und lustvoll-spielerische Musik-Vermittlung mit barocken Meisterwerken und kreativen Klängen von heute. Und auch der »Symphonic Mob« steht natürlich allen Altersgruppen offen.

Vor und nach dem Konzert

»Auf einen Kaffee mit ...« heißt das beliebte Matineeformat, zu dem Intendant Alexander Steinbeis jeden Samstagvormittag prominente Künstlerinnen und Künstler des Festivals zum angeregten Gespräch im Weißen Saal des Regentenbaus empfängt. Konzerteinführungen mit ebenso fachkundigen wie musikbegeisterten Referenten finden jeden Freitagnachmittag um 17 Uhr im Grünen Saal statt. Die After-Concert-Lounge im Schmuckhof lädt schließlich an den Freitagen dazu ein, den Konzertabend im lauschigen Innenhof des Regentenbaus bei dezenter Musik, dem einen oder anderen guten Tropfen und entspanntem Plaudern ausklingen zu lassen.

Einzigartige Spielstätten 

Dass sich der Kissinger Sommer international einen ausgezeichneten Namen gemacht hat, liegt zweifellos an seinem hochkarätigen musikalischen Angebot. Doch auch das Ambiente des Ortes, insbesondere die Qualität der Konzertsäle, die sich in dieser Dichte auf der ganzen Welt nicht so einfach finden lässt, trägt zur Begeisterung des Publikums bei. Die großen Orchesterkonzerte finden dabei im Max-Littmann-Saal im Regentenbau statt, dessen raffinierter Kirschholzvertäfelung sich eine phänomenale Akustik verdankt. Der Rossini-Saal im angrenzenden Arkadenbau eignet sich bestens für Kammermusik in allen Besetzungen. Das Kurtheater bietet Musiktheater- und anderen Aufführungen Platz. Zu festen Festival-Adressen gehören außerdem die evangelische Erlöserkirche und die katholische Herz-JesuStadtpfarrkirche, für Open-Air-Vergnügungen der architektonisch reizvolle Innenhof des Luitpoldbades. Matineekonzerte finden zudem im Grand Hotel Kaiserhof Victoria und im Kurgarten-Café statt, Führungen im Bismarck-Museum. Mit ausgewählten Konzerten außerhalb der Stadt ist der Kissinger Sommer zudem im Festsaal des Klosters Maria Bildhausen bei Münnerstadt, auf Schloss Aschach und im Staatsbad Brückenau zu Gast.

Konzertpakete und Busservice

Auch in diesem Jahr bietet der Kissinger Sommer wieder kleine und große Konzertpakete für die Wochenendprogramme des Festivals an, bei denen Kunden von bis zu 10% Ersparnis profitieren. Gäste aus Fulda und Würzburg dürfen sich vor und nach allen Abendkonzerten an Freitagen, Samstagen und Sonntagen über einen kostengünstigen, bequemen Bus ShuttleService aus beiden Städten und zurück freuen.

 

.Empfang vom Förderverein am. 14.07.2023 mit Scheckübergabe an Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel

 

IMG 20230714 WA0029

 Seniorenorchester mit Intendant

IMG 20230715 WA0041

 IMG 20230715 WA0033

 IMG 20230714 WA0041

 

IMG 20230714 WA0049